Indirekte Fragen B1: Regeln einfach erklärt
Kurz erklärt: Indirekte Fragen sind „eingebettete“ Fragen. Sie haben kein Fragezeichen und das Verb steht oft am Ende: „Ich weiß nicht, wann er kommt.“
Jetzt üben: Indirekte Fragen B1 (B1)
10–20 Lücken, sofort Feedback
Wann brauchst du das?
Du nutzt indirekte Fragen, wenn du eine Frage in einen Satz einbaust, z. B. nach:
- ob (Ja/Nein): Ich frage mich, ob er Zeit hat.
- Fragewort: Ich weiß nicht, wo sie wohnt.
Die Regel
Struktur:
Hauptsatz + Komma + ob / Fragewort + … + Verb am Ende
Beispiele mit „ob“:
- Ich weiß nicht, ob er morgen kommt.
- Kannst du mir sagen, ob das Restaurant offen ist?
Beispiele mit Fragewort:
- Ich weiß nicht, wo sie wohnt.
- Er fragt, wann der Kurs beginnt.
Wichtig:
Indirekte Fragen enden meistens mit Punkt, nicht mit Fragezeichen.
Häufige Fehler (und wie du sie vermeidest)
Fehler: Wortstellung wie direkte Frage
✗ Ich weiß nicht, wann kommt er.
✓ Ich weiß nicht, wann er kommt.
Mini-Checkliste
- Einleitung + Komma (z. B. „Ich weiß nicht,“)
- ob/Fragewort am Anfang des Nebensatzes
- Verb steht am Ende und meist kein Fragezeichen
Übe Indirekte Fragen B1 als Lückentext (B1)
Kurze Sätze, typische Prüfungsfehler, sofort Feedback.
FAQ
„ob“ nutzt du für Ja/Nein-Fragen: „ob er kommt“, „ob das stimmt“. Für W-Fragen nutzt du das Fragewort: „wann/wo/warum …“
Ja, z. B.: „Könnten Sie mir sagen, ob …“ / „Wissen Sie, wann …“