Nominalisierung B2: Regeln einfach erklärt
Kurz erklärt: Bei der Nominalisierung machst du aus Verben/Adjektiven Nomen („entscheiden“ → „die Entscheidung“, „wichtig“ → „die Wichtigkeit“). Das ist typisch für formelle Texte und verdichtet Information.
Jetzt üben: Nominalisierung B2 (B2)
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Wann brauchst du das?
Du nutzt Nominalisierung besonders …
- in formellen Texten (E-Mail, Bericht, Bewerbung)
- für kompakte, „sachliche“ Formulierungen
- um Sätze zu verkürzen: weniger Verben, mehr Nomen
Die Regel
Typische Umformungen:
- Verb → Nomen: entscheiden → die Entscheidung
- Adjektiv → Nomen: wichtig → die Wichtigkeit
- Satz → Phrase: „Wir diskutieren“ → „die Diskussion“
Beispiele (vergleich):
- Verb-Stil: Wir entscheiden morgen.
- Nominalstil: Die Entscheidung fällt morgen.
- Verb-Stil: Wir analysieren die Daten.
- Nominalstil: Die Analyse der Daten erfolgt morgen.
Warnung (B2 realistisch):
Nominalstil kann schnell schwer lesbar werden. Nutze ihn gezielt – nicht in jedem Satz.
Häufige Fehler (und wie du sie vermeidest)
Fehler: zu viele Nomen hintereinander
✗ Die Durchführung der Implementierung der Optimierung …
✓ Wir optimieren und implementieren … (oder: klare, kurze Nominalgruppen)
Mini-Checkliste
- Nominalisierung nur dort einsetzen, wo sie wirklich verdichtet
- Nominalgruppen nicht zu lang werden lassen
- Artikel/Kasus der neuen Nomen korrekt setzen
Übe Nominalisierung B2 als Lückentext (B2)
Kurze Sätze, typische Prüfungsfehler, sofort Feedback.
FAQ
Nein. Sie wirkt formeller, aber oft auch schwerer. Gute Texte mischen Verb-Stil und Nominalstil.
An vielen Nomen, häufigen Endungen wie -ung/-tion/-heit/-keit und weniger Verben.