Partizipialkonstruktionen C1: Regeln einfach erklärt
Kurz erklärt: Partizipialkonstruktionen verdichten Informationen mit Partizip I („lachend“) und Partizip II („gebaut“). Sie können als Attribut oder als verkürzter Nebensatz auftreten.
Jetzt üben: Partizipialkonstruktionen C1 (C1)
10–20 Lücken, sofort Feedback
Wann brauchst du das?
Du nutzt Partizipialkonstruktionen, um Sätze eleganter und kompakter zu machen:
- Attribut: die laufenden Kosten / die geplante Reform
- Verdichtung: In Berlin angekommen, … (= nachdem ich angekommen bin)
- Formeller Stil: häufig in Berichten und schriftlichen Texten
Die Regel
Unterschied:
- Partizip I = gleichzeitig/aktiv: „die arbeitenden Menschen“
- Partizip II = abgeschlossen/passiv: „die geschlossenen Türen“
Als Attribut (mit Endungen):
- die steigenden Preise
- mit den bereits erhobenen Daten
- der neu gebaute Bahnhof
Als „verkürzter Nebensatz“ (Verdichtung):
In Berlin angekommen, suchte er sofort eine Wohnung. (= Nachdem er angekommen war …)
Häufige Fehler (und wie du sie vermeidest)
Fehler: unklare „Bezugsperson“
Partizipialkonstruktionen müssen klar zeigen, wer die Handlung ausführt.
✗ In Berlin angekommen, wurde das Hotel gebucht. (Wer ist angekommen?)
✓ In Berlin angekommen, buchte er das Hotel.
Mini-Checkliste
- Partizip I = gleichzeitig/aktiv, Partizip II = abgeschlossen/passiv
- Bei Attributen: Endungen korrekt deklinieren (wie Adjektive)
- Bei Verdichtung: Bezugsperson eindeutig machen
- Wenn es unklar wird: lieber Nebensatz nutzen
Übe Partizipialkonstruktionen C1 als Lückentext (C1)
Kurze Sätze, typische Prüfungsfehler, sofort Feedback.
FAQ
Nicht „Pflicht“, aber sie verbessern Stil und Verdichtung – wenn sie korrekt und verständlich eingesetzt werden.
Als Attribute ja („die geplante Reise“). Verkürzte Konstruktionen sind eher schriftlich/formell.